ICELAND
März 2025. Nach zwei Jahren wieder zurück im Eis. Diesmal anders. Eine besondere Reise, ein Roadtrip, der sich nicht nur durch die Landschaft bewegte, sondern auch durch die Zeit. Ragnar Axelsson. Wir begegneten ihm nach einem Galeriebesuch in Reykjavik mit seinem Creative Director Einar Geir Ingvarsson. Ein kurzer Anruf, eine Verabredung, und er machte sich auf den Weg. Nur für uns. An eine Tankstelle, mitten im Nirgendwo. Das Buch lag schon bereit, seine Unterschrift ein beiläufiger Akt, der dennoch einen Moment fixierte. Eine Inspiration. Ein Anfang. Am nächsten Tag tauchten wir zusammen ein – in das Weiß, in die Stürme, in das Chaos des Schnees. Island empfing uns mit einer Kraft, die alles andere bedeutungslos machte. Der Wind war so stark, dass wir nur rückwärts gehen konnten, als würde die Insel uns zurückdrängen, uns prüfen. Aber wir blieben. Dann die Strukturen. Der Rhythmus der Landschaft. Eis, Felsen, Wasser. Die Erkundung mit Stephan Mantler in der Eishöhle – ein Moment der Stille, der Finsternis, des Staunens. Später auf seiner Farm, zwischen den Islandpferden wurde daraus ein Erlebnis, das sich tief einprägte. Weiter. Am östlichsten Punkt der Reise: Seestacks ragten aus dem wilden Meer wie dunkle Gedanken, umtost von Gischt, unberührt von Zeit. Schließlich drehten wir um. Ein anderes Tempo. Einige Wege auf der Fahrt zurück nach Reykjavik führten uns zu den Gletschern, den Wasserfällen. Orte, die sich entzogen und doch auf uns warteten.
Island. Ein Roadtrip. Eine Reise ohne Wiederholung.
Keflavík - Reykjavík - Grindavík - Vík - Dyrhólaey - Fjaðrárgljúfur - Virkisjökull - Jökulsárlón - Hali Höfn - Stokksnes - Eystrahorn - Höfn - Vík í Mýrdal - Reynisfjara - Goðafoss - Brúarfoss - Keflavík.
Island. Wir bleiben.
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